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Total Commander: Konfiguration

Beim ersten Start von Total Commander erscheint sofort das Konfigurationsfenster. In der folgenden Tabelle sind nur die zu ändernden Optionen aufgeführt und mit einer kleinen Beschreibung versehen. Die Einstellungen entsprechen meiner Vorliebe und können bei anderen unterschiedlich sein. 
Einen Screenshot spare ich mir, da der Dialog selbsterklärend ist. Der „Konfigurieren“-Dialog kann jederzeit über „KonfigurierenEinstellungen…“ aufgerufen werden.
Auf den ersten Blick sieht die Tabelle groß aus, aber bei einigen Optionen sah ich mich zu einer längeren Erklärung genötigt, damit die Option auch entsprechend gewürdigt wird ;-)

Kategorie Option Wert
Layout Buttonbar
eine kleine Leiste am oberen Rand des Fensters mit einigen Funktionen. Diese sind alle über das Menü erreichbar und dort als Text schneller zu finden. Durch das Deaktivieren erhält man auch mehr Platz 
deaktivieren
Funktionstastenknöpfe deaktivieren
Ansicht Versteckte und System-Dateien anzeigen aktivieren
Symbole (Icons) Nur Standardymbole
Der TC kann wie der Windows-Explorer, die Icons von Dateien anzeigen. Das Einlesen der Icons verzögert aber die Darstellung, erst recht von Netzlaufwerken. Aus diesem Grund sollte man nur die Standardsymbole anzeigen lassen.
Ordner-Tabs (Register) Tab-Zeile anzeigen, falls nur ein einziger Tab vorhanden ist aktivieren
Strg+Auf öffnet Tab im Vordergrund
Mit Strg+Cursor hoch öffnet man einen neuen Tab. Diese tut man normalerweise dann, wenn man zusätzliche Verzeichnisse öffnen will und dann benötigt man den neuen Tab im Vordergrund.
aktivieren
Operation Ignoriere 1 Stunde Zeitdifferenz
Nach der Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit ändert sich die Uhrzeit von Dateien um eine Stunde. Beim Vergleichen bzw Synchronisieren von Verzeichnissen zwischen NTFS-Dateisystemen und FAT32 würden die Dateien nicht mehr den gleichen Zeitstempel haben. Das ist ziemlich nervig, wenn z.B. ein Verzeichnis immer mit einem USB-Stick synchronisiert werden soll. Wenn diese Option aktiv ist, funktioniert der Vergleich wieder und nur wirklich geänderte Dateien werden markiert.
aktivieren
Viewer/Editor internen Viewer mit Datei unter Cursor starten
Der interne Viewer (“Lister” genannt) wird mit F3 aufgerufen. Falls mehr als eine Datei markiert ist, wird in der Standardeinstellung die oberste markierte Datei geöffnet und nicht die, auf die Zeilenmarkierung steht. Dieses Verhalten wird angepaßt, so daß immer die Datei unter der Zeilenmarkierung geöffnet wird.
aktivieren
Editor:
Steht am Anfang als Notlösung auf Notepad. Wer einen anderen Texteditor benutzt will (z.B. Textpad, Notepad++,Ultraedit usw), sollte hier den Pfad zur EXE einstellen.
Kopieren/Löschen Wenn große Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes auf der gleichen Festplatte kopiert werden, erfolgt dieses normalerweise in kleinen Schritten, sprich ein Häppchen lesen, dann schreiben und wieder lesen und schreiben usw. Das sorgt für eine unnötig große Anzahl an Bewegungen des Schreib-/Lesekopfes, was den Kopiervorgang sehr langsam macht. Auch aktuelle Festplatten, welche 100MB/s transferieren können, brechen bei solch einem ineffizientem Verfahren ein. Aus diesem Grund gibt es im TC einen speziellen Kopiermodus für große Dateien. Dabei wird zuerst ein großes Stück in den Speicher geladen und dann am Stück geschrieben. Damit erreicht man meistens zumindest die Hälfte der möglichen Transferrate. Beispiel: die Festplatte schafft 100MB/s. Zuerst werden 50MB in 0,5sec eingelesen und danach in 0,5sec geschrieben. Das hat dann eine Sekunde gedauert und es wurden 50MB kopiert = 50MB/s. Wenn von einer Festplatte auf eine andere kopiert wird, wird der normale Modus genutzt, da dann die eine Platte mit Lesen und die andere mit Schreiben beschäftigt ist. Das funktionert wunderbar parallel.
Auch Kopiermodus für große Dateien aktivieren
Quelle+Ziel auf selbem Laufwerk
Der Wert darf nicht beliebig groß werden. Wenn er zu groß ist, kommt es beim Kopieren zu Fehlermeldungen. 50MB ist ein guter und erprobter Wert
50240
Folgende Laufwerksbuchstaben befinden sich…
Hier teilt man dem TC mit, welche Buchstaben auf einer Platte sind. Z.B. CD,EF = C und D sind auf der ersten Platte und EF auf der zweiten.
Kopiere Datum/Zeit von Verzeichnissen aktivieren
F8/Entf löscht in den Papierkorb (UMSCH=direkt)
Das ist eine persönliche Entscheidung. Wer sich sicher ist, daß er weiß was er tut, kann diese Option deaktivieren. Damit funktionert das Löschen von vielen Dateien schneller, aber auch endgültiger ;-)
deaktivieren
Neu-Einlesen/Refresh Kein Neu-Einlesen für diese Laufwerke
Wenn der TC im Hintergrund war und wieder nach vorne geholt wurde, liest er die aktuell angezeigten Verzeichnisse neu ein, um eventuelle Änderungen zu berücksichtigen. Wenn es sich dabei im Verzeichnisse auf einer Festplatte oder einem USB-Stick handelt, ist das sehr schnell erledigt und stört nicht beim Arbeiten. Wenn im aktiven Fenster aber ein Netzlaufwerk ist, dauert das Einlesen schonmal länger. Das Netzwerk ist einfach nicht schneller. Aus diesem Grund kann man das automatische Neu-Einlesen für einzelne Laufwerke deaktivieren. Früher hat man das auf jeden Fall für die Diskettenlaufwerke gemacht. Sinnvoll kann das Ausklammern von DVD-Laufwerken sein. Auf jeden Fall sollte die Netzwerkumgebung in den Ausnahmen sein. Diese wird mit dem Backslash dargestellt. Siehe Parameterbeispiel. Ein manuelles Neu-Einlesen geschieht über STRG+R. Der normalerweise bekannte Shortcut F5 ist aus historischen Gründen (siehe Norton Commander) nicht verfügbar.
AB\
Schnellsuche Schnelle Suche im akt. Verzeichnis
Zur schnellen Navigation in den Verzeichnissen, besteht die Möglichkeit durch Eingabe des Anfangs des Datei- oder Verzeichnissnamens die Zeilenmarkierung zu bewegen. Beispiel: Ich habe die Option auf “mit Alt” stehen. Wenn ich auf Laufwerk C: bin und nach Windows\System32 gehen will, geht das so:
– ALT+W I N: Zeilenmarker springt zu WINDOWS
– RETURN: Wechseln in das Verzeichnis
– ALT+S Y S: Zeilenmarker steht auf dem Verzeichnis “SYSTEM”
– einmal CURSOR-RUNTER und SYSTEM32 ist markiert
– RETURN: ich bin im Verzeichnis
Das klingt komplizierter, als es ist. Wenn man genau weiß, wohin man will, ist man sehr schnell dort. Übung macht den Meister :-) Es ist Geschmackssache welche Option man wählt. Für mich hat sich “nur ALT” bewährt. STRG+ALT ist mit zu nervig, da ich dann einen Finger mehr benutzen muß, mit dem ich eigentlich schon den ersten Buchstaben schreiben könnte, während ALT durch den Daumen betätigt wird. Wenn man einfach so anfängt zu tippen, erfolgt die Eingabe in der Kommadozeile unten drunter. Dieses benutze ich sehr häufig um z.B. auf eine Netzwerkfreigabe zu wechseln: “cd \\server01\c$” wechselt in diese Freigabe, ohne es erst als Netzlaufwerk verbinden zu müssen. Somit fällt “Nur Buchstaben” auch aus.
Packer Wer WinRAR installiert hat, sollte bei RAR den Pfad zur WinRAR.exe eintragen. Dann kann man aus dem TC heraus mittels WinRAR Dateien und/oder Verzeichnisse packen. Dabei werden die Einstellungen des Defaultpackprofils von WinRAR genommen (WinRAR / Settings / Compression / Create default…). Ein Entpacken von RAR-Archiven beherrscht der TC von sich aus (auch paßwortgeschütze Archive)
ZIP-Packer maximale Komprimierung
ZIP ist zwar universell, aber gegen moderne Packer wie RAR und 7-ZIP kommt es nicht mehr an. Dann sollte man wenigstens die maximale Kompressionsstufe wählen, zumal heutige Computer schnell genug sind.
aktivieren

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